Cannabis-Prävention in Berlin
Gourmet Greens Royal e.V. versteht Cannabis-Prävention, Jugend- und Gesundheitsschutz als wichtigen Bestandteil einer verantwortungsvollen Vereinsarbeit in Berlin. Diese Seite dient der sachlichen Information über Prävention, Cannabiswirkungen, einen bewussten Umgang und geeignete Hilfsangebote.
Die Informationen auf dieser Seite enthalten keine Werbung für Cannabis und keine Aufforderung zum Konsum. Interne Unterlagen, vereinsbezogene Abläufe und weitere Präventionsinformationen werden unseren Mitgliedern im geschützten Mitgliederbereich zur Verfügung gestellt.
Warum Prävention wichtig ist
Prävention bedeutet für uns Aufklärung, Verantwortung und Orientierung. Gute Informationen helfen dabei, Cannabiswirkungen realistisch einzuschätzen, bewusste Entscheidungen zu treffen und gesetzliche Grenzen sicher einzuhalten.
Besonders wichtig ist der Schutz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Körper und Gehirn befinden sich in jungen Jahren noch in der Entwicklung. Deshalb setzen wir auf eine ruhige, verständliche und nicht dramatisierende Aufklärung. Sie soll nichts verharmlosen, sondern Orientierung geben.
Jugend- und Gesundheitsschutz
Minderjährige erhalten keinen Zugang zu vereinsinternen Bereichen von Gourmet Greens Royal e.V. und können nicht Mitglied der Anbauvereinigung werden. Der Schutz von Personen unter 18 Jahren hat für den Verein höchste Priorität.
Auch für Erwachsene gilt: Ein verantwortungsvoller Umgang setzt voraus, dass gesetzliche Vorgaben eingehalten und die eigenen Grenzen beachtet werden. Dazu gehört insbesondere, Cannabis nicht im Straßenverkehr, nicht bei der Arbeit, nicht beim Bedienen von Maschinen und nicht in Situationen zu konsumieren, in denen Konzentration, Reaktionsfähigkeit oder Verantwortung gegenüber anderen Menschen erforderlich sind.
Die gesetzlichen Regelungen sehen zudem besondere Schutzvorgaben für junge Erwachsene vor. Die konkrete Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen und vereinsinternen Vorgaben erfolgt im Rahmen des Aufnahme- und Mitgliederprozesses.
Cannabiswirkungen bewusst einordnen
Cannabis kann je nach Person, Situation, Menge und Produkt unterschiedlich wirken. Möglich sind Veränderungen der Wahrnehmung, Konzentration, Reaktionsfähigkeit und des Kurzzeitgedächtnisses. Wer diese Wirkungen kennt, kann besser einschätzen, wann Konsum nicht passend ist, zum Beispiel vor dem Autofahren, bei der Arbeit oder in Situationen mit Verantwortung für andere.
Auch das eigene Konsumverhalten sollte regelmäßig bewusst reflektiert werden. Pausen, Selbstbeobachtung und offene Gespräche können helfen, den Konsum im Blick zu behalten. Wenn jemand merkt, dass Cannabis mehr Raum einnimmt als gewünscht, kann frühe Beratung unkompliziert unterstützen.
In bestimmten Lebens- oder Gesundheitssituationen ist fachliche Beratung besonders sinnvoll. Dazu zählen psychische Vorerkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit, die Einnahme von Arzneimitteln sowie der Mischkonsum mit Alkohol oder anderen psychoaktiven Substanzen.
Verantwortungsvoller Umgang
Ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang setzt voraus, dass Informationen ernst genommen und gesetzliche Grenzen eingehalten werden. Dazu gehören insbesondere folgende Grundsätze:
- kein Konsum durch Minderjährige
- kein Konsum in unmittelbarer Gegenwart von Minderjährigen
- kein Fahren und kein Bedienen von Maschinen unter Einfluss von Cannabis
- kein Mischkonsum mit Alkohol oder anderen Substanzen
- bei psychischer Belastung, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme fachliche Beratung einholen
- Beachtung der gesetzlichen Konsumverbote und Schutzbereiche, zum Beispiel in der Nähe von Schulen, Kinderspielplätzen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, öffentlich zugänglichen Sportstätten sowie im Umfeld von Anbauvereinigungen
- Beratung frühzeitig nutzen, wenn der Konsum mehr Raum einnimmt als gewünscht
Hilfs- und Beratungsangebote
Wer Fragen zum eigenen Konsumverhalten hat oder Unterstützung möchte, kann sich an qualifizierte Beratungsstellen wenden. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde können dort Beratung erhalten.
Geeignete Informations- und Hilfsangebote sind unter anderem:
- infos-cannabis.de
- Offizielle Informationen zur Gesetzeslage, zu Cannabiswirkungen und zu Präventionsangeboten.
- cannabispraevention.de
- Informationen für Jugendliche, Eltern und Fachkräfte.
- drugcom.de
- Informationen, Selbsttests und digitale Beratungsangebote.
- suchtberatung.digital
- Online-Suchtberatung und regionale Hilfsangebote.
- Sucht & Drogen Hotline: 01806 313031
- Telefonische Beratung und Hilfe durch Fachkräfte.
Kontakt und interne Informationen
Vereinsbezogene Informationen zur Prävention werden Mitgliedern im geschützten Mitgliederbereich bereitgestellt. Allgemeine Anfragen können über die auf der Website angegebenen Kontaktmöglichkeiten gestellt werden.
Hinweis
Diese Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung. Sie ersetzen keine medizinische, psychologische oder suchtbezogene Beratung. Bei konkreten gesundheitlichen Fragen, psychischer Belastung oder Unsicherheit zum eigenen Konsumverhalten sollte professionelle Beratung in Anspruch genommen werden.
Cannabis-Prävention bedeutet sachliche Aufklärung über Wirkungen, mögliche Risiken, gesetzliche Grenzen, Jugend- und Gesundheitsschutz sowie verfügbare Hilfsangebote.
Jugendliche und junge Erwachsene befinden sich körperlich und psychisch noch in der Entwicklung. Deshalb sind verlässliche Informationen, klare Grenzen und konsequenter Schutz von Minderjährigen besonders wichtig.
Beratung und Unterstützung bieten qualifizierte Suchtberatungsstellen, drugcom.de, suchtberatung.digital und die Sucht & Drogen Hotline unter 01806 313031.
Nein. Die Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine ärztliche, psychologische oder suchtbezogene Beratung.
